Als Organisation in der EU oder als Organisation, die Daten von Personen aus der europäischen Union verarbeitet, sind Sie verpflichtet, DSGVO-konform zu handeln. Doch inwiefern hängen DSGVO-Konformität und die Aktualität von Geräten zusammen, insbesondere wenn Sie Ihre Daten separat speichern?
Die DSGVO sieht unter anderem Folgendes vor:
Laut DSGVO müssen Geräte „aktuell“ sein. Das bedeutet:
- Für iOS-Geräte: Es muss die aktuelle Version des Betriebssystems installiert sein.
- Für Android-Geräte: Sie müssen das jeweils neueste Patch-Level aufweisen.
- Für Windows- und macOS-Geräte: Sie müssen regelmäßig gepatcht werden.
Außerdem müssen auch Apps und Programme auf den Geräten laufend aktualisiert werden. Hier unterstützt Miradore sowohl mit entsprechenden Configuration Profiles für iOS und Android als auch mit dem Patchmanagement für 120 (Windows) und 80 (macOS) Softwarehersteller. Verschärft werden diese Auflagen nun mit der NIS2-Richtlinie (Network and Information Security Directive).
Geräte und Apps erhalten Updates nicht nur, um die Sicherheit zu steigern, sondern auch, um eine höhere Effizienz bei der Arbeit zu erreichen. Worauf kommt es an und wie gehen Sie am besten vor?
Wirksame Geräteverwaltung – die entscheidenden Maßnahmen
Vieles ist einfach und ohne zusätzliche Kosten umsetzbar:
- Das richtige Setup
- Aktivieren Sie entsprechende Configuration Profiles und Patch-Einstellungen.
- Verwalten Sie ausnahmslos alle Ihre Geräte.
- Vermeiden Sie bei Geräten längere Ausschaltzeiten, da Updates dann nicht installiert werden können.
- Die richtige Auswahl
- Wählen Sie Geräte von Herstellern, die lange Updatezeiträume garantieren (Apple bietet 5 Jahre, Google bei der Pixel-Serie aktuell 7 Jahre – ähnlich wie Samsung bei Enterprise-Edition-Geräten).
- Wählen Sie Apps, die durch das Patchmanagement abgedeckt werden bzw. einen automatisierten Updatemechanismus besitzen (wie beispielsweise die Apps aus dem Apple-Programm für Volumenlizenzen).
- Regelmäßiges Monitoring
- Sind alle Geräte online? Ist ein Gerät länger als 7 Tage offline? Dann müssen Maßnahmen ergriffen werden.
- Sind alle Geräte im System erfasst? Manchmal kaufen/nutzen andere Abteilungen Geräte, ohne diese offiziell registrieren zu lassen. Diese so genannte „Schatten-IT“ kann Ihr Unternehmen gefährden. Eine Kette bricht bekanntlich am schwächsten Glied. Das gilt auch bei der Sicherheit.
Geräte stets aktuell zu halten, ist mehr als gute Praxis, es ist entscheidend für die Geschäftskontinuität und Ihre Compliance. Die aktuellen Zahlen klingen alarmierend: Nach einem Cyberangriff melden 60 % der Kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU) Insolvenz an, 87 % sind insolvenzgefährdet. Mit den hier beschriebenen Maßnahmen und unterstützt durch Miradore können Sie Ihr Risiko signifikant senken. Sie halten Datenschutzvorschriften ein und bieten Ihrem Unternehmen eine sichere IT-Umgebung.