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Mehr Automatisierung für mehr Effizienz

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Andreas Handler

Nahezu jede Organistation nutzt unternehmensspezifische Anwendungen. In diesem Artikel möchten wir Ihnen anhand konkreter Beispiele eines unserer Kunden aus der Logistikbranche Empfehlungen mit auf den Weg geben, um diese Anwendungen optimal zu nutzen und mit Miradore zu konfigurieren.

Nahtloses Zusammenspiel von Miradore und firmeneigenen Systemen

Eine Automatisierung möglichst vieler Arbeitsschritte ist besonders bei einer größeren Anzahl an Geräten optimal. Vor allem beim Einsatz von mobilen Endgeräten im Zusammenspiel mit verschiedenen speziellen Anwendungen wie Logistiksoftware, VOIP Systemen, Flottenmanagement, Kassensystem u.v.m. gibt es viele Optionen zur Automatisierung:

  • Automatisches nutzungsspezifisches Enrollment und App/Account-Einrichtung sowie Datenschutz
  • Kiosk-Modus inkl. Verfügbarkeit gewisser Einstellungen
  • Anrufeinstellungen inkl. Kontaktliste, Lautstärke, Anruffilter ausgehend und eingehend
  • Reduzierter Datenverbrauch durch Tethering-Einschränkung, URL-Filter und Info über SIM-wechsel
  • Schneller und sicherer Remotezugriff für Support-Tätigkeiten
  • Datenübergabe an externe Tools für Datennutzung und zur internen Verrechnung

Durch die bisher umgesetzten Lösungen wurde nicht nur die Einrichtung der Endgeräte um mehr als 90% effizienter gestaltet; auch in der Nutzungsphase wurden Einsparungen bei Mobilfunkaufwendungen, manuellen Anrufvermittlungen und Support zwischen 23 und 90% realisiert.

Es folgt eine Liste von Anforderungen eines Kunden aus dem Bereich Logistik und Handel und zudem eine kurze Beschreibung, wie diese durch Miradore und kostenfreie Drittsysteme/Apps (für Android) erfüllt werden konnten.

Sendung zum Standort und automatische Registrierung

  • Nutzung der kostenfreien Plattform Samsung KNOX Mobile Enrollment, welche Geräte nach dem Einschalten direkt bei Miradore registriert
  • Geräte sollen automatisiert einen Nutzer zugewiesen werden – aber nicht einzeln, sondern über eine vom Hardwarelieferanten übermittelte Liste

-> Import der Device Identifier (IMEI) und Zuordnung zu den jeweiligen Usern

Ergebnis: Die Geräte konnten direkt vom Lieferanten an die jeweiligen Standorte übermittelt werden. Der Admin am Standort schaltet die Geräte ein, diese werden automatisch im System registriert und dem Nutzer zugewiesen.

Direkte Verteilung von Apps und Accounts nach Nutzungsart

  • Erstellung von Nutzergruppen basierend auf Tags. Über Business Policies wurden entsprechende Apps - auch mit entsprechender Konfiguration, etwa für E-Mail - verteilt
  • Die Installation von Apps durch den User, das Anlegen von Accounts oder die Aktivierung einer Accountsperre (Google Factory Reset Protection Mode) sollte verhindert werden
    • Über Restriktionen wurde die Account Modification gesperrt, was die Nutzung von Accounts durch die End-User, u.a. Google Account zur App-Installation, verhindert
  • Jeder Nutzer sollte zur Eingabe eines Passcodes/PINs aufgefordert werden, um Datenabfluss bei Verlust oder Diebstahl zu verhindern
    • Über eine Passcode-Richtlinie wurde dies sichergestellt. Zudem wurde eine Lockscreen-Nachricht definiert, damit potenzielle Finder über die Eigentümerschaft des Gerätes informiert werden.

Ergebnis: Alle Geräte wurden direkt mit Apps und Accounts ausgestattet. Jegliche unvorhergesehene Nutzung, u.a. für Social Media oder Gaming, wurde verhindert. Zudem wurde hierdurch die Einhaltung der DSGVO sichergestellt.

Einfacher Kiosk-Modus für bestimmte Geräte zur effizienteren Nutzung

  • Durch die Aktivierung des Konfigurationsprofiles „Home screen & Kiosk“ konnte die Ansicht so gestaltet werden, dass Apps auf Anhieb gefunden werden
  • Geräte sollten durch einen Administrator aus dem Kiosk-Modus entfernt werden können
    • Durch den sog. Static Exit Code für den Kiosk-Modus kann dieser direkt am Endgerät deaktiviert werden.
  • Trotz Kiosk-Modus sollte es möglich sein, Bluetooth-Endgeräte wie Headset oder Scanner zu verbinden
    • Durch die App Bayton Managed Settings können einzelne Settings im Kiosk Modus freigeben werden.

Ergebnis: Die gewünschten Geräte sind im Kiosk-Modus, es stehen nur eine eingeschränkte Auswahl von Apps zur Verfügung. Bluetooth Geräte können verbunden werden.

Lautstärkeeinstellungen individuell konfigurieren

  • Durch den Einsatz der OEM Config App KNOX Service Plugin (ausschließlich für Samsung-Geräte) und der Einstellung folgender Parameter:
    Device and Settings customization profile (Premium) → Audio Volume Controls → Set Audio Volume -> Audio Stream: „RINGER“
    Device and Settings customization profile (Premium) → Audio Volume Controls → Set Audio Volume -> Volume Level: “15”
    Device-wide policies → Device customization controls (Premium) -> Device-wide policies → Device customization controls (Premium) -> Enable device customization: “True”
    Device-wide policies -> Enable device policy controls (Premium): “True”

Verteilung von Kontakten

  • Durch die Verteilung von Kontakten durch das entsprechende Konfigurationsprofil in Miradore konnte diese Anforderung einfach umgesetzt werden.

Einschränkung von Anrufzielen zur Kosteneinsparung (Gewisse Länder/Kostenpflichtige Rufnummern)

  • Durch den Einsatz der OEM Config App KNOX Service Plugin und der Einstellung folgender Parameter:
    Device-wide policies > Call and Messaging control > Call Controls > Enable call and messaging controls: “True”
    Device-wide policies > Call and Messaging control > Call Controls > Blocklist Outgoing Call restriction z.B.: “.*” (Regex entsprechend Bedürfnis anpassen)
    Device-wide policies > Call and Messaging control > Call Controls > Blocklist Outgoing Call exception z.B. “^(\+49\d+|0049\d+|0[1-9]\d*)$” (Regex entsprechend Bedürfnis anpassen)
    Device-wide policies > Call and Messaging control > Call Controls > Blocklist
    Incoming Call restriction z.B.: “.*” (Regex entsprechend Bedürfnis anpassen)
    Device-wide policies > Call and Messaging control > Call Controls > Blocklist Incoming Call exception z.B. “^(\+49\d+|0049\d+|0[1-9]\d*)$” (Regex entsprechend Bedürfnis anpassen)
    Device-wide policies > Call and Messaging control > Enable device policy controls: “True”

Ergebnis: Smartphones sind ein perfekter Ersatz für DECT-Geräte aus vielerlei Gründen: Einfache Bedienung, vorhandene Rufnummer, Schutz vor Anrufen von bestimmten Quellen sowie Phishing, Sperre von Anrufen zu teuren Anrufzielen.

Einschränkung von mobiler Datennutzung

  • Von vornherein wurden nur für die Arbeit benötigte Apps auf dem Gerät installiert.
  • Der Chrome Browser wurde über eine Managed App Config auf gewisse Websites beschränkt.
  • Tethering wurde über ein Konfigurationsprofil (Restrictions) für Android verboten.
  • Benachrichtigung über SIM-Karten Wechsel wurde aktiviert, falls die SIM-Karte entfernt wurde, um sie zwischenzeitlich in anderen Geräten zu nutzen.

Ergebnis: Das Smartphone weist eine weitgehend reduzierte mobile Datennutzung auf.

Geräteeinsicht per Remote Support-Tool

Diese unter der Voraussetzung, dass der User möglichst wenige Berechtigungen für das Tool einstellen muss, aber der Schutz der Privatsphäre dennoch gewahrt bleibt.

  • In Miradore Premium+ ist das Remote Support-Tool LogmeIn Resolve enthalten. Der User muss zum Starten des Remote Supports eine 9-stellige Nummer eingeben, die durch den Support übermittelt wird. Sitzungen werden aufgezeichnet, um eine ordnungsgemäße Nutzung zu dokumentieren.
  • Um alle App-Berechtigungen für das Support-Tool vorab einzustellen, wurde wieder die OEM Config „KNOX Service Plugin“ genutzt:

Add applications for accessing the Knox SDK -> Add applications for accessing the Knox SDK > Packagename: „com.goto.resolve.customer“
Add applications for accessing the Knox SDK -> Add applications for accessing the Knox SDK > Scope: “authorization_remote_control”
Device-Wide Policies -> Enable device policy controls: “true”
Device-Wide Policies -> Application Management Policies -> Enable application management controls: “true”
Device-Wide Policies -> Application Management Policies -> Enable Add applications for accessing Knox SDK: “true”
Device-Wide Policies -> Application Management Policies -> Enable permission controls: “true”

Ergebnis: Bei Bedarf kann sich der Support einfach und schnell, jedoch unter der Beachtung des Datenschutzes, mit dem Smartphone verbinden, den Bildschirm sehen sowie Aktionen vornehmen.

Externe Auswertung von Gerätedaten

Über die Miradore APIv1 wurde die Datennutzung je Endgerät für Roaming und nicht Roaming abgerufen und automatisiert ausgewertet.

Über die Miradore APIv2 wurden Daten aus „Custom Attributes“ automatisiert ausgelesen und entsprechend für internes Reporting und interne Verrechnungen verarbeitet.

Ergebnis: Bei auffälligen Datennutzungen kann sofort eingegriffen werden. Zudem können interne Verrechnung und Reporting automatisiert durchgeführt werden.

FAQ

FAQ 1: „Kann ich mehrere Geräte schnell und automatisch mit den benötigten Apps einrichten?”

Ja, mit Miradore kann man Geräte direkt nach dem Einschalten automatisch im System registrieren, sie über Device-Identifier automatisch den richtigen Nutzern zuweisen, Nutzergruppen basierend auf Tags erstellen und diesen gezielt Apps mit vorkonfigurierter Einstellung (z.B. E-Mail-Konten) über Business Policies zuweisen. Damit wird die Einrichtungszeit um 90% reduziert. Geräte können direkt vom Lieferanten an die Standorte verschickt und müssen vor Ort nur noch vom Admin eingeschaltet werden. Alles weitere geschieht automatisch.

FAQ 2: „Wie vermeide ich, dass Mitarbeiter ihre Arbeitsgeräte privat nutzen?”

Mit Miradore kann man den Kiosk-Modus aktivieren, um nur eine begrenzte Auswahl an Arbeitsapps sichtbar zu machen, private App-Installationen durch Benutzer verhindern, Google Account-Zugriff blockieren und Passcode-Richtlinien erzwingen. Gleichzeitig werden damit DSGVO-Anforderungen erfüllt und der Datenschutz wird eingehalten.

FAQ 3: „Wie kann ich Mobilfunkkosten senken, wenn unsere Mitarbeiter international unterwegs sind?”

Mit Miradore kann man Anrufziele beschränken (nur erlaubte Länder/Rufnummernbereiche freigeben), Tethering verbieten, URL-Filter einrichten und SIM-Wechsel-Benachrichtigungen aktivieren. Dank dieser Konfigurationen werden Einsparungen zwischen 23–90% bei Mobilfunkaufwendungen realisiert.

Andreas Handler Author background

Von Andreas Handler

Andreas arbeitet als Senior Technical Consultant und Customer Success Manager bei Miradore. Er ist seit 2016 Teil der Miradore-Familie und begeistert sich dafür, Organisationen einen Mehrwert zu bieten, indem er ihnen zeigt, wie sie ihre Effizienz mit Mobile Device Management steigern können. In seiner Freizeit trifft man ihn beim Bouldern oder Volleyballspielen.

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