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17.02.2021 Lesezeit 12 min

Eine Einführung in Mobile Device Management (MDM)

Seit Anfang 2000 begann die Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets in Organisationen zuzunehmen. Seitdem ist es stetig gewachsen und heutzutage sind mobile Geräte unverzichtbar am Arbeitsplatz geworden.

Mobile Geräte tragen zu mehr Flexibilität und Produktivität bei. Wenn sie jedoch nicht richtig verwaltet werden, können sie zahlreiche Herausforderungen für Organisationen verursachen. Ein Mangel an Übersicht der mobilen Endpunkte und nicht standardisierte Methoden der Verwaltung können zu Ineffizienzen und Sicherheitslücken führen.

Mobile Device Management (MDM) ist eine hervorragende Art, eine Grundlage für die sichere Enterprise Mobility zu schaffen. Dieser Artikel enthält die folgenden wichtigen Themen über MDM:

Was ist MDM?

MDM ist eine Abkürzung für Mobile Device Management und bezieht sich auf die Verwaltung mobiler Endpunkte wie Smartphones, Tablets und Laptops als Teil des Enterprise Mobility Management (EMM). Hierbei handelt es sich um die Verwaltung des gesamten Lebenszyklus mobiler Endgeräte am Arbeitsplatz.

Die Verwaltung mobiler Endgeräte wird über eine MDM-Software mit geeigneten Verwaltungsfeatures für eine oder mehrere Betriebssysteme implementiert. Mit einer MDM-Software können Organisationen ihre mobilen Endgeräte begutachten, verwalten und schützen.

MDM, EMM oder UEM?

Heutzutage werden alle drei Begriffe MDM, EMM und UEM, verwendet, wenn es um die Verwaltung mobiler Endgeräte geht. Daher kann es schwierig sein, bei der Fachsprache den Überblick zu behalten.

Anfang 2000 begann der Gebrauch von mobilen Endgeräten in Organisationen zu boomen. Es dauerte jedoch ca. zehn Jahre bis die ersten MDM-Lösungen für die Verwaltung mobiler Geräte eingeführt wurden und Mobile Device Management (MDM) zu einem Fachbegriff wurde. Im Laufe der Jahre wurden Verwaltungsfeatures wie Geräteinventarisierung, Konfigurationsverwaltung und Remote-Löschung verbessert, so dass Organisationen den gesamten Gerätelebenszyklus mit einer einzigen Software verwalten konnten.

Allmählich hatten Organisationen anspruchsvollere Anforderungen für Mobilität und Geräteverwaltung, und so wurde Enterprise Mobility Management (EMM) zu einem neuen Fachbegriff. EMM deckt die gesamte Palette der Mobility Management Lösungen ab, einschließlich App-, Content- und Identity-Management, während sich MDM ausschließlich auf mobile Endgeräte und deren Sicherheit konzentriert.

Da EMM nur für die Verwaltung von Apps und Content auf mobile Geräten entwickelt wurde, war es nicht für die Verwaltung von Windows und Mac geeignet. Nach einer Weile wurde Unified Endpoint Management (UEM) geboren, das EMM- und PC-Management in einer Lösung vereint.

Heutzutage werden alle drei Begriffe MDM, EMM und UEM, verwendet, wenn es um die Verwaltung mobiler Endgeräte geht. Daher kann es schwierig sein, bei der Fachsprache den Überblick zu behalten. Unter Nutzern wird der Begriff MDM jedoch immer noch am häufigsten verwendet, selbst wenn es sich um EMM- oder UEM-Lösungen handeln sollte. Daher haben wir uns auch in diesem Artikel für den Begriff „MDM“ entschieden.

Wie funktioniert MDM?

Die Mobile Device Management-Software läuft normalerweise entweder On-Premise oder in der Cloud. Über eine MDM-Verwaltungskonsole können IT-Administratoren Geräte remote konfigurieren und verwalten. Die Geräte müssen aber erst in der MDM-Software oder auf dem MDM-Server aufgenommen werden. Dies kann u.a. durch die Enrollmentprogramme von Apple, Google, Samsung und Microsoft erfolgen. Geräte können auch manuell anhand von Tokens, QR-Codes, NFC oder per E-Mail / SMS hinzugefügt werden.

IT-Administratoren können die Verwaltungskonsole verwenden, um Konfigurationen und Apps drahtlos (over the air „OTA“)  auf mobile Endgeräte zu übertragen. Technisch gesehen sendet der MDM-Server (Software) eine Reihe von Befehlen aus, die über das Betriebssystem integrierte Application Programming Interfaces (APIs) auf Endgeräte übertragen werden.

Der MDM-Server (Software) sendet eine Reihe von Befehlen aus, die über die Betriebssystem integrierte Application Programming Interfaces (APIs) auf Endgeräten übertragen werden.

Einige MDM-Anbieter bieten sowohl Cloud-basierte Software-as-a-Service-Modelle (SaaS) als auch On-Premise-Modelle an. Die SaaS-Lösungen lassen sich jedoch in der Regel schneller und kostengünstiger implementieren, da keine zusätzliche Hardware erforderlich ist. Darüber hinaus müssen On-Premise-Lösungen im Gegensatz zu SaaS-Lösungen selbst verwaltet, überwacht, gewartet und aktualisiert werden.

Vorteile einer MDM Software

Während mobile Endgeräte zur Steigerung der Effizienz und Flexibilität beitragen können, kann eine große Anzahl an Geräten und deren Verwendungsart viele Herausforderungen für IT-Teams verursachen – insbesondere, wenn Mitarbeiter verschiedene Betriebssysteme und Gerätemodelle verwenden.

Unabhängig von der Größe Ihrer Organisation bietet MDM unbestreitbare Vorteile, wie z.B. geringere Supportkosten, höhere Mitarbeiterproduktivität und Datensicherheit.

Daher verlassen sich viele Organisationen auf MDM-Tools, die sowohl der IT-Abteilung als auch den Endnutzern Flexibilität bieten können. Mit MDM können IT-Administratoren alle Geräte sicher über einem einzigen Portal verwalten, während Mitarbeiter die Geräte auswählen können, die sie bevorzugen.

Unabhängig von der Größe Ihrer Organisation bietet MDM unbestreitbare Vorteile, wie zum Beispiel geringere Supportkosten, höhere Mitarbeiterproduktivität und Datensicherheit. Hier sind weitere Gründe, warum Sie in MDM investieren sollten:

1. Übersicht aller organisationseigenen Endgeräte

Wenn eine Vielzahl von Geräten und Betriebssystemen verwendet werden, kann es schwierig sein, die Übersicht zu behalten und einen Unified Device Managementprozess aufzubauen. Mit MDM haben Organisationen eine bessere Übersicht über ihre Endgeräte, da die Software wertvolle Daten von verwalteten Geräten abruft. IT-Teams wissen, welche Geräte verwendet werden und wie hoch ihre Sicherheitsstufe ist. Organisationen können dank einer besseren Übersicht Sicherheitslücken schneller erkennen und lösen.

MDM bietet außerdem eine vollständige Übersicht über die Geräteverwendung und den gesamten Gerätelebenszyklus. IT-Administratoren können Geräte remote konfigurieren, updaten und rechtzeitig austauschen. Wenn ein Mitarbeiter die Organisation verlässt, können alle geschäftsbezogenen Daten vom Gerät gelöscht und das Gerät an einem neuen Mitarbeiter übergeben werden.

2. Daten- und Gerätesicherheit

Nicht verwaltete Endgeräte können einige Cybersicherheitsrisiken darstellen. Während PCs und Laptops in der Regel über vorinstallierten Malware-Schutz verfügen, sind Tablets und Smartphones anfälliger für Cyber-Angriffe. MDM bietet eine effektive Möglichkeit, Geräte und Daten zu schützen und gleichzeitig die geltenden Datenschutzvorschriften wie GDPR, HIPAA, ELD und CJIS einzuhalten.

Die Daten- und Gerätesicherheit kann anhand verschiedener Konfigurationen und Einschränkungen gewährleistet werden. Die Verwendung bestimmter Funktionen oder Apps kann verhindert werden und starke Passwörter können auf Endgeräten erzwungen werden. Wenn ein Gerät sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit verwendet wird, können die persönlichen Daten dank sicheren Containern von den Arbeitsdaten getrennt werden. Mit diesen verschlüsselten Containern können Organisationen sicherstellen, dass vertrauliche Daten nicht an Dritte weitergegeben werden, beispielsweise über Instant Messaging-Apps.

3. Erhöhte Produktivität und niedrigere Kosten

Mit MDM können Organisationen jeden Schritt der Geräteverwaltung effizient von einer einzigen Plattform aus verwalten. Geräteregistrierungen und -konfigurationen können automatisiert werden, wodurch Zeit und letztendlich Geld gespart wird.

Die Automatisierung kann bei der Verwaltung mehrerer Geräte wertvolle Vorteile bringen: Die Fehler, die durch manuelle Aufgaben verursacht werden, nehmen ab, und Geräte können in bis zu 30 Minuten weniger eingerichtet werden. Für kleine und mittlere Unternehmen bietet MDM die Möglichkeit, Geräte und Daten zu schützen ohne große Investitionen oder die Einstellung eines internen IT-Spezialisten. Außerdem erleichtert MDM auch die Einsetzung von BYOD / CYOD-Richtlinien.

Darüber hinaus trägt MDM zur Steigerung der Produktivität bei, weil Mitarbeiter keine Zeit damit verschwenden müssen, Geräte selbst einzurichten oder die IT-Abteilung zu besuchen. Stattdessen erhalten sie vom ersten Tag an vorkonfigurierte Geräte und Zugriff auf alle erforderlichen Daten und Anwendungen.

Die wichtigsten MDM-Features

Features und unterstützte Betriebssysteme variieren stark von einem MDM-Anbieter zum anderen. In der Regel können Sie Ihr Geräteinventar anzeigen, Geräte und Daten schützen, Apps und Konfigurationen verwalten, standardisierte Geräterichtlinien durchsetzen und Software remote aktualisieren. Einige MDM-Lösungen bieten sogar Identitäts-, Zugriffs- und Kostenmanagement.

Bei der Auswahl einer MDM-Software sollten Sie verschiedene Optionen vergleichen, um sicherzustellen, dass Sie die richtige Lösung für die Anforderungen Ihrer Organisation finden. Hier ist eine Übersicht der sieben gängigsten MDM-Features:

Geräteinventar

Die MDM-Software sammelt verschiedene Hardware- und Softwareinformationen von Endgeräten, mit deren Hilfe Organisationen firmeneigene und BYOD-Geräte im Auge behalten können. Sie können beispielsweise u.a. Besitzinformationen, installierte Konfigurationen und Apps, Garantie- und Sicherheitsstatus sowie den aktuellen Standort anzeigen.

Restriktionen und Konfigurationen

Einer der wichtigsten Vorteile von MDM ist die Möglichkeit, Geräte remote zu konfigurieren. Mit verschiedenen Konfigurations- und Restriktionsmöglichkeiten können Organisationen auf einfache Weise Datensicherheit und Compliance gewährleisten. MDM ermöglicht es, alle erforderlichen Einstellungen (z.B. VPN & WLAN) auf Geräten zu installieren und Restriktionen für die Gerätenutzung festzulegen (z.B. Single-App-Kiosk-Modus).

App- und Content-Management

Um effektive Arbeit zu gewährleisten, müssen Mitarbeiter Zugriff auf die richtigen Apps und Dateien haben. Mit MDM können Organisationen alle mobilen Inhalte wie Apps zentral verwalten und auf dem neuesten Stand halten. Apps können auch auf die Whitelist oder Blacklist gesetzt werden oder komplett vom Enderät entfernt werden.

Geräte- und Datensicherheit

Zum Schutz des Endgerätes und die darin enthaltenen vertraulichen Daten können verschiedene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Mit MDM können Organisationen Festplattenverschlüsselung und sichere Passcodes erzwingen, Secure Container erstellen und Unternehmensdaten von persönlichen Daten trennen. Falls ein Gerät verloren geht, kann es geortet und remote gelöscht werden.

Richtlinien

Richtlinien helfen Organisationen dabei, die Geräteverwaltung zu standardisieren, die Effizienz zu steigern und die geltenden Vorschriften einzuhalten. Mit Richtlinien können Organisationen festlegen, welche Konfigurationen, Restriktionen und Apps auf Geräten installiert werden sollen und diese dann auf mehreren Geräten gleichzeitig ausrollen.

Automatisierung

Für Organisationen, die mehrere Geräte verwalten, ist Automatisierung ein praktischer Vorteil. Die meisten MDM-Lösungen unterstützen automatisierte Aufnahme in die Geräteverwaltung über Apple Business Manager / Apple School Manager, Android Zero-Touch-Enrollment oder Samsung Knox Mobile-Enrollment. Wenn diese Programme mit einer MDM-Software verbunden werden, können Organisationen anfangen, alle erforderlichen Einstellungen und Apps automatisch mit Business Policies auf Geräten auszurollen.

Remote-Wartung

Mit MDM können Geräte remote aktualisiert und gewartet werden, sodass Mitarbeiter die IT-Abteilung selbst nicht besuchen müssen. Dadurch das alle Software-Updates, Konfigurationen, Gerätediagnosen und Troubleshooting remote durchgeführt werden können, sparen sich Organisationen viel Zeit.

Die Verwaltung verschiedener Endgeräte

MDM-Lösungen unterstützen in erster Linie die Verwaltung von Smartphones und Tablets. Sie können auch Lösungen finden, mit denen Sie Laptops, Desktops und andere Geräte wie Drucker und POS-Geräte aus einem einzigen Portal verwalten können.

Unterstützte Betriebssysteme variieren von einem Anbieter zum nächsten. Einige Anbieter sind auf Apple– oder Android-Geräte spezialisiert, während andere eine vielfältigere Mischung aus Geräten und Betriebssystemen unterstützen, darunter Windows, Chromebook und Linux.

Lösungen, die plattformübergreifenden Support bieten, werden häufig als EMM oder UEM bezeichnet. Wenn Sie alle Ihre Geräte zentral verwalten möchten, ohne das Sie von mehreren Systemen abhängig sein müssen, ist die EMM- oder UEM-Lösung eine gute Wahl.

Unabhängig von der MDM-Software verfügen Gerätehersteller über spezielle Programme zur Aufnahme und Verwaltung von Geräten, die Sie mit Ihrer MDM-Software verbinden können. Hier ist eine Zusammenfassung der Programme, die Apple, Android und Windows anbieten:

iPhone-, iPad- und Mac-Verwaltung

Bei der Verwaltung von iOS-, iPadOS- und macOS-Geräten, werden Sie auf Apple Business Manager und Apple School Manager stoßen, die beide das Device Enrollment (ehemals als DEP bekannt) und das Volume Purchase Programm (VPP) enthalten. Apple Business / School Manager ist das Apple-Webportal, in dem IT-Administratoren ihre Apple-Geräte zur Verwaltung aufnehmen können und Apps und Lizenzen über VPP verwalten können.

Android-Geräteverwaltung

Um die Aufnahme von Android-Smartphones und -Tablets zu automatisieren, können Sie Android Zero Touch und Samsung Knox Mobile Enrollment (für Samsung-Geräte) verwenden. Für die Verwaltung von Softwarelizenzen und App-Installationen können Organisationen den Managed Google Play Store verwenden.

Windows-Geräteverwaltung

Azure Active Directory ist die Identitäts- und Zugriffsverwaltungsplattform von Microsoft, mit der Organisationen ihren Mitarbeitern Zugriff auf alle erforderlichen Apps bieten können. Es ist auch möglich, die Aufnahme von Windows-Geräte in die Verwaltung zu automatisieren, indem Azure AD mit einer MDM-Software verbunden wird und für die verwalteten Geräte ein Azure AD-Arbeitsplatzkonto bekommen.

MDM Anwendungsfälle

Die Verwendung mobiler Geräte am Arbeitsplatz ist nur ein Beispiel für ihre vielfältige Verwendung. Heutzutage werden mobile Geräte häufig als POS-Terminals und Infobildschirme verwendet und sind zu unverzichtbar in den Bereichen Telemedizin, Logistik und Bildung geworden. Hier einige Beispiele wie das Mobile Device Management in verschiedenen Branchen von Vorteil ist.

Gesundheitswesen und Telemedizin

Ein Anstieg der Gesundheits- / Kranken-Pfleger und der Remote-Patienten-Überwachung hat die Notwendigkeit eines zuverlässigen und sicheren Mobile Device Managements erhöht. Da mobile Endgeräte häufig zum Speichern und Verarbeiten sensibler Patientendaten verwendet werden, hilft MDM den Gesundheitsorganisationen dabei, ihre Geräte und Daten zu schützen und Branchenvorschriften wie HIPAA einzuhalten.

Transport und Logistik

Smartphones und Tablets unterstützen Aufgaben in der gesamten Lieferkette: Zugriff auf wichtige Apps, Scannen von Barcodes, Verfolgung von Lieferungen, Senden von Benachrichtigungen und Durchführen von Qualitätskontrollen. Mit MDM können Transport- und Logistikorganisationen Geräte innerhalb von Minuten in die Verwaltung aufnehmen und schützen. Sollte es notwendig sein, die Gerätefunktionen einzuschränken, können die Geräte in den Single App Kiosk-Modus versetzt werden. Dabei unterstützt MDM, Vorschriften einzuhalten, wie zum Beispiel die vom US-Kongress vorgeschriebene ELD-Regel (Electronic Logging Device).

Bildung

Schulen und andere Bildungseinrichtungen integrieren nach und nach mehr Tablet-basierte Unterrichtsmethoden, um das Lehren und Lernen zu erleichtern. Bevor sie für den Unterricht verwendet werden können, müssen Tablets und Laptops erst richtig konfiguriert werden. Mit einer MDM-Lösung kann die IT-Abteilung alle Endgeräte remote konfigurieren und Restriktionen für die Gerätenutzung festlegen, z. B. schädliche Apps auf die Blacklist setzen oder den Zugriff auf bestimmte Websites blockieren.

Einzelhandel

Mobile Endgeräte sind im Einzelhandel und in der Dienstleistungsbranche weit verbreitet. Sie dienen als POS-Terminals (POS), Infobildschirme und Self-Service-Kassen. In Restaurants können Tablets Sitzpläne anzeigen und zum Bestellen verwendet werden. Durch den Single App Kiosk-Modus und andere Restriktionen können Geräte, die mehrere Nutzer haben, sicher verwendet werden. Geräte können auch mit Hintergrundbildern angepasst werden, um ein konsistentes Branding zu erschaffen.

Die Regierung

Regierungen müssen meistens noch strengere Sicherheitsstandards einhalten als große Organisationen, und der Schutz von Geräten und sensiblen Daten ist hier von größter Bedeutung. MDM hilft Organisationen im öffentlichen Bereich, Vorschriften einzuhalten und die betriebliche Effizienz mit Automatisierungstools zu steigern.

MDM für KMU

Cloud-basierte MDM-Lösungen sind hervorragend für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie helfen KMU einen klaren Überblick über das Geräteinventar zu behalten und Geräte remote verwalten zu können und dies alles ohne einen internen IT-Spezialisten einstellen zu müssen. Die Möglichkeit, Geräte zentral zu verwalten, erhöht die Effizienz und erleichtert das Management von Sicherheitsrisiken.

IT-Dienstleister

Mobile Device Management unterstützt Managed Service Providers (MSPs) / IT-Dienstleister automatisierte, sichere und gesetzeskonforme Prozesse für einen nahtlosen IT-Service aufzubauen. In einem zentralen MDM-Portal können IT-Dienstleister alle Geräte ihrer Kunden sehen und proaktiv verwalten. Für Kunden bedeutet dies schnellere Geräteeinrichtung und weniger Zeit, in der Sie mit der IT-Abteilung telefonieren müssen.

Was ist die beste MDM-Software für Ihre Organisation?

Die Anzahl der Geräte und die Art und Weise, wie sie verwendet werden, bestimmen die Anforderungen für eine MDM-Lösung. Obwohl einige MDM-Lösungen an Beliebtheit gewonnen haben, gibt es keine einzige Lösung, die perfekt zu jeder Organisation passt. Die folgenden Punkte können bei der Auswahl einer MDM-Software für Ihre Organisation helfen.

1. Unterstützte Betriebssysteme

Das Wichtigste bei der Auswahl einer MDM-Software ist sicherzustellen, dass sie die in Ihrer Organisation verwendeten Geräte und Betriebssysteme unterstützt. Einige Lösungen unterstützen nur ein bestimmtes Betriebssystem, während andere die Verwaltung mehrerer Betriebssysteme ermöglichen. Dank der Unterstützung mehrerer Plattformen können Organisationen alle ihre Geräte mit derselben Software verwalten, und Mitarbeiter können ihre bevorzugten Geräte für die Arbeit auswählen.

2. Feature-Anforderungen

Organisationen, die nach ihrer ersten MDM-Software suchen, suchen in der Regel nach einer einfachen Geräteinventarisierung, um den Überblick über ihre Geräte zu behalten. Darüber hinaus sind Konfigurationsfunktionen wie E-Mail-, Konto-, WLAN-, VPN-Einstellungen und Laufwerksverschlüsselung unerlässlich. Eine automatisierte Aufnahme von Geräten in die Verwaltung und Remote-Software-Updates werden normalerweise erst erforderlich, wenn die Anzahl der verwaltbaren Geräte deutlich zunimmt. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter und die unterstützten Features, um die richtige Lösung für Ihre Anforderungen zu finden.

3. On-Premise oder Cloud

Die meisten MDM-Lösungen sind Cloud-basiert und können reibungslos eingesetzt werden, ohne dass sie in zusätzliche Hardware investieren müssen. Cloud-basierte Lösungen bieten Skalierbarkeit, welches bedeutet, dass Sie mehr Geräte in die Verwaltung aufnehmen können, wenn Ihre Organisation wachsen sollte und dass sie Ihren Plan aktualisieren können, wenn sie zusätzliche Funktionen benötigen sollten. Wenn Ihre Organisation das MDM-System jedoch lieber in Ihrem eigenen Rechenzentrum ausführen möchte, was in stark regulierten Branchen manchmal der Fall ist, stehen On-Premise und Hybrid-Lösungen zur Verfügung.

In den meisten Fällen ist Cloud-basiertes MDM eine hervorragende Wahl, da sich mindestens eine Person für On-Premise-Lösungen um die Implementierung, Überwachung, Wartung und Aktualisierung widmen muss. Darüber hinaus sind On-Premise-Lösungen oft nicht so skalierbar wie SaaS-Lösungen.

4. Benutzerfreundlichkeit

Wenn Sie mit der Geräteverwaltung noch nicht vertraut sind, kann eine Lösung mit einem benutzerfreundlichen Interface die Einführung erleichtern. Wenn Sie mehrere Features nicht benötigen, kann eine große Anzahl von Optionen verwirrend und überwältigend sein. Es gibt viele Bewertungswebseiten wie G2 oder Capterra, wo Sie sehen können, wie verschiedene MDM-Lösungen und deren Benutzererfahrungen bewertet wurden.

5. Budget

Das Budget ist normalerweise einer der Hauptfaktoren bei der Auswahl einer MDM-Software. Glücklicherweise gibt es MDM-Anbieter, die großartige Features zu niedrigen Preisen sowie verschiedene Planoptionen anbietet, mit denen Sie bei Bedarf skalieren können. Die teuerste Option ist nicht immer die beste für die Anforderungen Ihrer Organisation.

Einige der bekannteren MDM-Lösungen

  • Miradore
  • Addigy (nur Apple)
  • Citrix Endpoint Management
  • Cisco Meraki
  • Hexnode
  • IBM MaaS360
  • Jamf Pro (nur Apple)
  • ManageEngine
  • Microsoft Intune
  • MobileIron
  • Quest KACE
  • Scalefusion (früher als MobiLock bekannt)
  • SimpleMDM (nur Apple)
  • Sophos Mobile
  • SOTI MobiControl
  • VMware Workspace ONE (früher als AirWatch bekannt)

Wie Miradore helfen kann

Miradore ist eine Cloud-basierte MDM / UEM-Software, mit der sich eine Mischung aus Android-, Windows-, iOS- und macOS-Geräten problemlos verwalten lässt, selbst wenn Sie noch kein MDM-Experte sind. Sie können innerhalb von Minuten eine Site erstellen und noch am selben Tag anfangen, Ihre Geräte zu verwalten, und alles ohne einen langwierigen Kaufvorgang oder dass Software auf den Servern Ihrer Organisation installiert werden muss. Hier einige Beispiele, wie Miradore MDM eingesetzt werden kann:

Geräte- und Datensicherheit

Mit den Features von Miradore können Sie auf einfache Weise die Geräte- und Datensicherheit gewährleisten. Sie können die Verwendung von Passwörtern erzwingen, Ihre Geräte verschlüsseln und einen sicheren Container für Arbeitsdaten erstellen. Und falls ein Gerät verloren geht, können Sie es remote sperren und löschen.

Geräteeinstellungen und Restriktionen

Das Verwalten von Geräteeinstellungen und -restriktionen ist mit Konfigurationsprofilen, die gespeichert und auf Ihren Endgeräten ausgerollt werden können, einfach. Sie können beispielsweise die WLAN-, Roaming- oder E-Mail-Einstellungen der Endgeräte festlegen und die Verwendung bestimmter Apps, Inhalte, Dienste und Gerätefunktionen einschränken.

App-Management

Mit dem App-Management können Sie sicherstellen, dass Gerätenutzern die richtige Software zur Verfügung haben. Sie können Apps ausrollen, entfernen, auf die Blacklist / Whitelist setzen und Softwarelizenzen verwalten.

Dashboards und Reporting

Sie können gerätebezogene Daten einfach über das Dashboard und Reporting von Miradore finden. Das Dashboard bietet Ihnen einen schnellen Überblick aller verwalteten Endgeräte. Sie können jedoch auch benutzerdefinierte Reports erstellen, mit denen Sie eine detailliertere Übersicht bekommen können.

Automatisierung manueller Aufgaben

Sie sparen Zeit, indem Sie verschiedene manuelle Aufgaben automatisieren, z. B. Die Aufnahme von Geräten in der Verwaltung und Konfigurationen. Mit den Business Policies von Miradore können Sie festlegen, welche Einstellungen und Apps automatisch auf Geräten, die bestimmte Bedingungen erfüllen, ausgerollt werden sollen.

Sie können alle unterstützten Features durchgehen und Miradore kostenlos nutzen. Wir bieten auch eine 14-tägige Testversion unseres Enterprise-Plans an, dass über alle Features zur Geräteverwaltung und -automatisierung verfügt.

Phillip Hamada Author background

by Phillip Hamada

Phill kam im November 2020 als Digital Marketing Specialist zu Miradore. Wenn er nicht Content schreibt oder übersetzt, kann man ihn irgendwo auf einem Basketballplatz finden.

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